was soll ich sagen/schreiben? in letzter zeit liest man nicht allzuviel von mir. ich poste meistens bilder und bitte euch für meine beiträge beim fotowettbewerb mitzuklicken. tatsächlich ist es aber so, dass ich derzeit im echten leben relativ viel um die ohren habe. so ist das leben. und wenn man kinder hat, dann ist es halt ein wenig zeitraubender. aber es ist ok.
nicht, dass ihr jetzt glaubt, hier am blog wird sich was ändern. und nein, ich werde auch nicht aufhören zu bloggen. das mache ich nun schon zu lange und zu gerne als, dass ich aufhören könnte.
es ist nur so: im letzten urlaub fiel mir ein, dass sich mein leben in etwa einem jahr höchstwahrscheinlich von grund auf ändern wird. ja, meine tochter wird ein schulkind. aber das ist noch das kleinste übel. ab november nächsten jahres müßte ich, nach dem stand der dinge, wieder vollzeit arbeiten gehen. arbeitstechnisch gesehen sehe ich keine probleme. haushaltstechnisch könnte es aber der supergau werden. denn mithelfen im haushalt funktioniert hier nur unter androhnung von sanktionen und strafen.
natürlich hoffe ich inständig, dass ich mit den menschen im job eine einigung erlangen kann und noch das eine oder andere jahr teilzeit arbeiten kann. falls das aber nicht klappt muß ein notfallsplan her.
ich kann gar nicht in worte fassen was einem da so durch den kopf geht. und egal wie ich die sache anging, irgendwie kam ich auf keinen grünen zweig. natürlich könnte man jetzt einwenden, dann mußt die liebe familie halt zu ihrem glück zwingen. natürlich hatte ich auch diese überlegung. was natürlich auf dem plan steht. trotzdem, ich brauche eine andere lösung.
es ist wirklich unglaublich wie kompliziert man eine sache angehen kann. man denkt und denkt und denkt. so kam es, dass ich irgendwann nach dem wir aus dem urlaub heimkamen einen zeitungsartikel las der mich sehr zum nachdenken anregte. es ging darum wie stressig das leben heute ist. und wie man dem ganzen entgegensteuern kann - ein einfaches leben führen.
dieser artikel ging mir nicht mehr aus dem sinn. ständig kreiste mir nun der artikel im kopf. so stand ich eines morgens auf und dachte: ja, das ist es. einfacher leben.
ha, entschluß gefasst. aber wo anfangen? und vorab mal die fragen in den raum stellen: was bedeutet es einfach zu leben? auf allen besitz verzichten? hippie werden? alles selber machen?
grübel, grübel und studier.......
ich habe da so eine ahnung, dass es gar nicht so leicht ist, sein leben von heute auf morgen zu vereinfachen. aber ich habe ein jahr zeit mein leben auf "simple living" umzustellen. man sagt ja hoffentlich nicht umsonst: weniger ist mehr.
Dienstag, 18. Oktober 2011
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