Freitag, 05. August 2011

Fotografieren im Urlaub

heute darf ich euch jana vorstellen. sie wird euch einige tipps zum thema fotografieren im urlaub geben.
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Welche Fotoausrüstung sollte man in den Urlaub mitnehmen?
Wir fahren in diesem Jahr das erste Mal seit Jahren wieder in einen Auslandsurlaub. Seit Wochen freue ich mich darauf und ich recherchiere, was ich in Schweden besichtigen möchte. Als Hobbyfotografin gehört natürlich meine Fotoausrüstung zum "must have" Gepäck. Da wir mit dem Auto und der Fähre fahren, muss ich nicht darauf achten, ob meine Ausrüstung noch in die vorgeschriebenen Handgepäckmaße und Gewicht für einen Flug passt. Vor allem wenn man ein Stativ auf eine Flugreise mit nimmt, sollte man vorher klären, ob es ins Handgepäck mitdarf oder nicht. Als ich vor ein paar Jahren in die USA flog, hatte ich Probleme es mit ins Flugzeug nehmen zu dürfen, weil es wie eine große Waffe aussah. Damals waren die Bestimmungen aber noch nicht so hart wie heute und ich denke, dass ich es heute nicht mehr mitnehmen dürfte. Auch muss ich jedes Mal daran denken, dass ich mein kleines Schweizer Taschenmesser, welches ich standardmäßig in meiner Fototasche habe, vorher in das große Gepäck tue. Mein letztes Taschenmesser musste ich in Mallorca auf dem Flughafen lassen und es wurde mir nicht wie versprochen mit der Post nach Hause geschickt. 

Aber nun gut, diese Vorbereitungen kann ich in diesem Jahr vernachlässigen. Stattdessen habe ich mich schon erkundigt, wie vor Ort die Stromversorgung aussieht. Ich habe Glück, in Schweden passen auch deutsche und österreichische Stecker in die Steckdose. In anderen Ländern braucht man einen Adapter. Mittlerweile gibt es aber diese an jedem Flughafen oder Tankstelle.


Welche Objektive und Zubehör werde ich im Urlaub brauchen?
Diese Frage ist leicht zu beantworten, da ich nur wenige Objektive besitze und sie alle mitnehme. Ein Weitwinkel für grandiose Landschaftsaufnahmen, mein 35mmm und 50mm Objektive für Portraits und städtische Aufnahmen, mein Makro für Flora und Fauna. Zusätzlich habe ich noch ein 70-300mm Zoom-Objektiv, welches ich sicherlich auch in der Naturfotografie einsetzen werde. Ich hoffe ja, dass ich in Schweden mal einen Elch zu sehen bekomme. Zusätzlich werde ich noch einen externen Blitz mitnehmen, auch wenn ich den sicherlich kaum benutzen werde. Ich würde mich aber ärgern, wenn ich ihn zu Hause lasse und dann doch benötige. Weiterhin werde ich mein Kamera-GPS in die Tasche tun, denn so muss ich nicht aufschreiben, wo ich die Fotos gemacht habe. Hinterher sehe ich die exakte Lage in Google Earth, denn das GPS schreibt die Koordinaten während des Aufnehmens direkt in die exif-Datei.

Janas Fototasche

Da ich eine sehr leidenschaftliche Fotografin bin, muss ich auch damit rechnen, dass ich wieder viele Fotos machen werde. Meistens komme ich mit einer 8GB Speicherkarte nicht aus, denn ich fotografiere im RAW-Format. Die Fotos werden hier gerne 10 MB groß. Daher habe ich immer eine zweite Speicherkarte mit. Abends kann ich dann die Fotos auf meine kleine Mobile Festplatte speichern oder direkt auf den Laptop. Letzteres werde ich mitnehmen, sodass ich die Fotos gleich sichten und aussortieren kann.

Vor dem Urlaub werde ich meine komplette Ausrüstung noch einmal säubern und alle Akkus aufladen. Wichtig ist, dass ich kein Ladegerät vergesse. Da wir mit dem Auto unterwegs sein werden, habe ich mir überlegt, ob nicht ein Ladegerät für das Auto eine sinnvolle Investition wäre. Denn wie oft ist es mir schon passiert, dass die Akkus unterwegs leer waren. Ein zusätzlichen Akku habe ich immer dabei und hat mir schon so manches Mal das Motiv gerettet.


Andere Länder, andere Sitten
Jetzt bin ich gespannt, welche Motive mich in Schweden erwarten werden. In meinen bisherigen Urlauben und Exkursionen habe ich immer sehr gute Erfahrungen damit gemacht, vorher zu fragen, ob ich dieses oder jenes fotografieren dürfte. Bisher wurde mir nur wenig versagt. Doch ich finde es wichtig, die Menschen zu fragen, denn es ist nicht nur unhöflich sondern kann in bestimmten Ländern auch gefährlich sein. So kann man schnell mit dem Gesetz in Konflikt geraten, wenn man Moscheen oder Polizei, Militär und militärische Anlagen oder Anlagen von besonderer strategischer Bedeutung fotografiert. Simon Sticker hat vor einiger Zeit einen interessanten Artikel über Portraitfotografie auf Reisen veröffentlicht.


Ich hoffe, ich konnte euch mit meinen Erfahrungen kleine Tipps geben. Ich wünsche euch viel Spaß bei eurem nächsten Fotourlaub. Vielleicht bringt ihr ein paar tolle Fotos mit, die ihr in meinem Fotowettbewerb "foto-dekathlon" einreichen wollt. Alle weiteren Informationen erfahrt ihr unter janasworld.de